Personenverkehr

Durch die Bekanntgabe der geplanten Betriebsbahnhöfe bzw 2gleisigen
Kreuzungsabschnitte habe ich versucht, den geplanten Fahrplan darzustellen. Die
beiden 2gleisigen Abschnitte sind mit Bf Simmern und Guldental bezeichnet. Dort
finden die Kreuzungen der RE statt.
Die Fahrzeiten habe ich nach der Entfernung Guldental - Simmern berechnet.
Inwieweit weitere Betriebs/Kreuzungsstellen geplant sind, entzieht sich meiner
Kenntnis.
Die blauen Eintragungen sind eine Erweiterung von mir. Eine RegionalBahnlinie
Stromberg - Langenlonsheim - Bad Kreuznach, könnte die Linienbusse der
Regionalbuslinie ersetzen. Siehe Fahrplanseiten des RNN Linie 240.
Für diese neue RB-Linie wären nur ein paar Signale in Stromberg nötig.
(Fahrtrichtungswechsel)
In den Morgenstunden könnten die RegionalExpresszüge (wie am Rhein) zusätzliche Halte zwischen
Stromberg und Langenlonsheim einlegen.
(Aus eigener Erfahrung werden nicht viele Flugreisende am Morgen vom Hahn nach
Ffm reisen)
Die Gemeinden zwischen Stromberg und Langenlonsheim sind wirtschaftlich weitgehend auf
Bad Kreuznach ausgerichtet. Weiterführende Schulen/Berufschulen befinden sich
ebenfalls in Bad Kreuznach. Ab der 5 Klasse werden die Schüler der Ortschaften
Windesheim und Guldental mit dem Bus nach Langenlonsheim befördert. Die
Regionale Schule Langenlonsheim befindet sich in etwa 300m Luftlinie von der
Hunsrückbahn entfernt. In Windesheim befindet sich unmittelbar beim Bahnhof
die “Nahelandschule”
Windesheim (Schule für Lernbehinderte).
In Stromberg könnte eine BUSverknüpfung auf einen Rundkurs
Daxweiler-Seibersbach-Dörrebach die enge Altstadt vom Busverkehr entlasten. In
Stromberg wäre eine größere P+R-anlage nicht
von Vorteil. Sie würde den alten Ortskern mit weiterem PKW-Verkehr belasten, da
die Autobahn nur durch den engen Stadtbereich zu erreichen ist. (Reisende
aus Waldalgesheim/Weiler werden dieses Angebot nicht nutzen, wegen der Nähe zu
Bingen)
Reisende aus der Region Hunsrück wird es nicht viele in Stromberg geben, weil diese die P+R-Anlage Rheinböllen nutzen werden.
Für den Streckenbereich Hahn - Sohren - Kirchberg - Simmern - Rheinböllen wäre
eine RB nur mit erheblichen Mehraufwand zu verwirklichen.
Von der Bevölkerungszahl ausgehend, wären Halte in Büchenbeuren, Sohren, Argenthal und
Ellern wünschenswert.
P+R-anlagen wären in Büchenbeuren, Unzenberg (guter Anschluss zur B50), bei
Argentahl und Rheinböllen denkbar.
Die restlichen Ortschaften könnten über ein Bus/Rufbussystem angeschlossen
werden.
(Wer heute mit dem Bus diese Linie befährt, muss meist 2x Umsteigen (Simmern und
Stromberg). Egal ob nach Bad Kreuznach oder Bingen. Nicht selten kommt es vor,
dass der Anschlussbus in Stromberg bei Verspätung abgefahren ist.)
In Rheinböllen ist eine P+Ranlage geplant.(Gerücht) Mit einem anderen Argument
lässt sich ein Hp Rheinböllen nicht erklären. Der Ort befindet sich in
über 1 km Entfernung (Ortseingangsschild) zur Bahn. Inwieweit der Haltepunkt am
alten Bahnhof verwirklicht wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Vorstellbar ist
auch ein Haltepunkt beim Mitfahrerparkplatz B50 ca 2km vor Ellern.
Auf den Punkt gebracht:
Fachleute bestätigen immer wieder, dass Städte und Gemeinden mit einer guten
Schienenanbindung enorme Standortvorteile haben. Angesichts steigender
Energiepreise und dem Klimawandel wird sich dies noch verbessern. Bestes
Beispiel hierfür ist der Großraum Karlsruhe und Freiburg, in denen in den
letzten Jahren im ländlichen Bereich ein hervorragendes Schienensystem
geschaffen wurde. Die Schweiz ist ein weiteres Beispiel hierfür. |