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Die Aussagen in einigen
Punkten hier aufgeführt:
Lärm und Staus durch Bahn und geschlossene Schranken
Nachtruhe in Windesheim vorbei.
Schall und Lärm durch die Lage im Guldenbachtal
Alle Bürger seien betroffen.
350 Zugfahrten in einer Woche
Weiter Punkte wurden am 15.08. bei einem Ortstermin vorgestellt:*
Untertunnelung von Windesheim
Anmerkung Webmaster: Wer schonmal über einem U-Bahntunnel z.B. in Berlin
übernachtet hat, wird sich wundern welche Geräusche dort zu hören sind.
Weitere Probleme werden das Grundwasser und die Erdarbeiten (Schäden an
Häusern) sein. Hier wurde auch nicht weiter wie bis zum Tellerrand geschaut.
Die IG hat eine Fahrzeugzählung an der Kreuzung in Windesheim vorgenommen:
Innerhalb 14h passierten 6300 Autos die Kreuzung. Macht 300 Autos pro Stunde
im Durchschnitt. In Hochzeiten seihen es sogar 200 Fahrzeuge gewesen????????
Ich hab mal nachgerechnet: 6300 : 14 = 450 Also 450 Autos pro
Stunde.
Hier wird
sich nichtmal die Mühe gemacht richtig zu rechnen. Die Zahl von 6300 Autos
muss sehr angezweifelt werden.
Bei einem Besuch vor Ort im August konnte ich so eine
Fahrzeugdichte nicht erkennen. Um die 100 Fahrzeuge dürften realistisch
sein, wobei ein großer Teil der Fahrzeuge den Übergang nicht überquert
sondern die Kreuzung in andere Richtungen nutzt!
Der CDU Kreisvorsitzende Franz-Josef Diel gab den Gegnern auch noch neue
Nahrung:
"Das Frachtaufkommen steigt in den nächsten Jahren am Flughafen Frankfurt
und wird verstärkt über FfmHahn abgewickelt.
Es wird zusätzlichen Güterverkehr geben. Es existieren Pläne, die Strecke
weiter bis nach Trier zu führen. Die Hunsrückbahn wird zur
Durchgangsstrecke!"
Anmerkung Webmaster:
Leider hat sich Herr
Franz-Josef Diel nicht umfassend Vorbereitet: Bis zum heutigen Tag wird
keine Tonne Fracht am Frankfurter Flughafen IRGENDWOHIN per Bahn
transportiert.
Zu diesem Thema habe ich einen eigenen Beitrag eingestellt.
Thema Durchgangsstrecke: Auch hier war Herr Diel schlecht vorbereitet:
Die Hunsrückbahn ist eine untergeordnete eingleisige Bahnstrecke, die für
eine Geschwindigkeit von 60 bzw 50km/h gebaut wurde. Im Bereich Morbach sind
Zuglasten von 400Tonnen bei 400 Meter Zuglänge zugelassen. (Am Rhein und
Mosel 3000Tonnen bis 700 Meter Zuglänge)
Des Weiteren ist die Strecke zwischen Hermeskeil und Trier bereits abgebaut
und als Fahrradweg nutzbar gemacht. Es besteht noch eine Verbindung ins
Saarland über Türkismühle. Aber auch hier sind erhebliche Umwege zu fahren.
Saarbrücken und Trier verfügen beide über eigene Frachtflughäfen in
unmittelbarer Nähe. Derzeit versucht ein Verein die Strecke im Bereich
Büchenbeuren - Hermeskeil zu erhalten. Hierbei ist das Ziel Touristikverkehr
und einen bescheidenen Holzverkehr zu betreiben. (Bis zu 3 Güterzüge in der
Woche) |
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Lärm und Staus durch Bahn und geschlossene Schranken: Hier wird oft
von langen Schließzeiten berichtet. Richtig ist ein Wert bis zu 4 Minuten.
Anzunehmen ist aber ein Wert weit unter 4 Minuten. (siehe Link)
Mitglieder der Interessengemeinschaft gehen wohl noch von
den Zeiten vor 1984 aus.
Damals wurden die Schranken örtlich von einem Schrankenwärter geschlossen,
der den Schließvorgang aus Sicherheitsgründen vor der Abfahrt der Züge in
Schweppenhausen bzw Heddesheim (Guldental) beendet haben musste.
http://rzv113.rz.tu-bs.de/Forschung/projekte/saferail/einschaltstrecken/index.htm
http://www.sicherungstechnik-bahn.de/download/Aufbau_Workshop_2/Kropf.pdf
Einen Eindruck der neuen Schließzeiten einer modernen Anlage vermittelt der Besuch einer vergleichbaren
Schrankenanlage:
Hier empfehle ich den Bahnübergang zwischen Gensingen und Ockenheim an der
B41.
Hier sind Geschwindigkeiten bis 160km/h zugelassen!
Derzeit wird die Hauptstraße im Bereich des Bahnüberganges hauptsächlich als
Dauerparkplatz genutzt. Durch diese Verengung kommt es immer wieder zu
kleinen Stau´s.
Hier entsteht Lärm und Umweltschmutz durch anfahrende Pkw´s
und Lkw`s.
Am 15.08. habe ich 16 Minuten das Aufkommen am Bahnübergang (10:00 bis
10:15 Uhr) gezählt. Ganze 10 Pkw und 2 Lkw haben den Übergang befahren.
Gehen wir von einer 3fachen Anzahl Pkw/Lkw´s in der Stunde 7 aus, würden
sich ca 9 Fahrzeuge bei einem Schließvorgang (4 Minuten) der Schranke zum
stehen kommen.
Ein Hintergedanke könnte jedoch sein, dass die Dauerparkplätze zum Teil
entfallen, wenn die Bahn kommt. (Parkverbot vor Bahnübergängen)
Gastwirtschaft und Geschäfte fürchten hier wohl einen Kundenschwund.
(Bilder beachten wie hier im Gefahrenbereich der Bahnübergänge geparkt
wird)
Nachtruhe in Windesheim vorbei.
Schall und Lärm durch die Lage im Guldenbachtal
Da ich schon oft in
Windesheim übernachtet habe, muss ich mich bei diesem Argument doch sehr
wundern.
Die Lärmbelästigung durch die Umgehungsstraße ist durch ihre Bauweise (Damm
und Talbrücke) Rund um die Uhr gegeben. Besonders der Übergang auf und von
der Brücke ist durch ein ständiges Klacken zu hören. Hier gibt es kein
Nachtfahrverbot, auch nicht für Lkw´s.
Wer behauptet, das höre er in der Nacht nicht, der muss sich fragen lassen,
wieso er den Zug hören wird.
Derzeit wird der Zugverkehr in einem Zeitraum zwischen 6:00 und 24:00
Uhr geplant.
In einem Leserbrief im August werden die übertriebenen Daten der IG
"Hunsrückbahn- So nicht e.V." nochmals aufgeführt:
Darin fordert die IG Entschädigungen für die Grundstückseigentümer entlang
der Bahn.
Gut lässt sich da das Hauptinteresse der IG erkennen. Möglichst viel Geld
herausschlagen, was WIR als Steuerzahler aufbringen müssen.
Im Raum Westerwald sind die Immobilenpreise seit Eröffnung der Verbindungen
nach Köln und Frankfurt um ein VIELFACHES gestiegen!
Das Thema Güterzüge habe ich in einer eigenen Rubrik
aufgeführt.
Hier möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es überhaupt keine
Frachtmengen gibt, die einen Güterverkehr im Großen rentabel erscheinen lassen!
Und jeder Güterzug entlastet unsere Umwelt und unsere Autobahnen in
erheblichem Umfang!
Alle Bürger seien betroffen.
Gut, wenn ich was erreichen will, muss ich möglichst viele Bürger
hinter mich bringen.
Tatsache ist aber, dass die neuen Triebwagen den Lärm eines Straßenbusses
verursachen. Bürger der Waldstrasse, wann habt ihr das letzte Mal den
Güterzug gehört. Bitte beachten: Das Pfeifen der Züge wird es nicht mehr
geben.
Ein weitere Aspekt dürfte die Steigerung des Bekanntheitsgrades unserer
Heimat werden. Jeden Tag werden um die 2000 Reisenden unsere Gegend live
erleben. Was ist die Hauptbeschäftigung eines Reisenden in einem Zug? Die
Landschaft betrachten! Da es sich bei den Reisenden nicht um Pendler
handelt, sondern immer wieder um neue Gäste, wird die Bahn den Tourismus
fördern.
Der nächste Schritt: Windesheim bekommt einen
Schienenanschluss und mit ein wenig "Politischem Druck" kann es einen
Haltepunkt geben. Übernachtungen würden zunehmen weil nicht jeder Flug am
Nachmittag startet. (Hotelpreise auf dem Hahn und Frankfurt sind auf einem
hohen Niveau) Die Straßenbusse nach Bad Kreuznach könnten entfallen,
weil der Zug hält. Es ist belegt, dass ein Bahnanschluss den Wert einer
Immobilie erhöht. Bitte beachten Sie meinen Vorschlag für ein
Betriebskonzept Regionalbahn in einer eigenen Rubrik .
350 Zugfahrten in einer Woche
Ein wunderschönes Zahlenspiel. Teilen wir die 350 Zugfahrten durch 7
ergibt das eine Zugzahl von 50 pro Tag.
Richtig ist, dass es einen Stundentakt geben soll. Ergibt bei 18 Stunden
Fahrbetrieb eine Zugzahl von 36 pro Tag, 18 je Richtung.
In der Woche 252 Zugbewegungen + ggf 8 Kalkgüterzüge. Unwissenheit
oder absichtliche Übertreibung????
Hat
eine
"Interessengemeinschaft Hunsrückbahn - so nicht" so was
nötig????
Aufgefallen ist mir bei der Zusammensetzung des Vorstandes (9 Mitglieder)
das:
2 Ehepaare vertreten sind.
bei 4 Mitgliedern die Umgehungsstraße genauso nahe liegt wie die
Bahntrasse. (bei 6 Mitglieder konnte ich die Straße ermitteln)
bei den 6 Vorständlern (wo die Straße bekannt ist) keiner unmittelbar am
Bahndamm wohnt! |